Ob Maschendrahtzaun, Ziergitter- oder Holzzäune, als Hundehalter gilt es bei der Montage des Zauns besonders achtsam zu sein. Wenn der Zaun falsch bemessen wurde, verliert er mit einem Sprung oder unter Umständen mit einem Biss seinen ganzen Nutzen. Die Sprungkraft des eigenen Vierbeiners gilt es richtig einzuschätzen, da diese besonders in Situationen, in denen sich Fremde dem Grundstück nähern, voller Energie stecken. Ein erfahrener Hundetrainer kann bei der Wahl des richtigen Zauns eine wichtige Hilfe sein. In unserem heutigen Artikel wollen wir Ihnen ein paar Tipps geben, mit denen Sie eine gute Vorauswahl treffen können.

Ein Sichtschutz beruhigt das Tier

Es ist zwar richtig, dass Hunde Fremde wittern, bevor diese in den Sichtbereich gelangen, doch hilft ein Sichtschutz ungemein. Wer hier beispielsweise auf eine Zauntechnik setzt, die keinen Blick ins Innere des Grundstücks zulässt, kann sein Tier damit enorm beruhigen. Dies hat neben weniger lautstarkem Gebell den Vorteil, dass man den Zaun eventuell etwas kürzer errichten kann als ohne Sichtschutz.

Maschendrahtzäune haben die Eigenschaft, im Laufe der Zeit ihre Festigkeit zu verlieren, die einzelnen Maschen kann ein starker Hund mit seiner Schnauze immer weiter auseinanderdehnen. Gitterzäune oder massive Holzzäune lassen sich so nicht überwinden und bieten über viele Jahre einen besseren Schutz.

Elektronische Helferlein

Es gibt Wohngebiete, da ist es per se nicht gestattet, hohe Zäune entlang seines Grundstücks zu errichten. Damit dies für den vierbeinigen Freund kein Leben an der Leine bedeutet, gibt es technische Lösungen. Entlang der Grundstücksgrenze wird ein Kabel verlegt, das an ein spezielles Halsband ein Signal sendet, sobald es übertreten wird. Das Halsband sendet dann leichte Stromstöße ab, der Hund lässt sich auf diese Weise so konditionieren, dass er gar nicht mehr bis an den Zaun rennt. Eine Lösung, die auch auf freiem Gelände sehr gut funktioniert.

Es sei jedoch an dieser Stelle nochmals erwähnt, dass ein Hundetrainer miteinbezogen werden sollte, damit die Sicherheit für Mensch und Tier gewährleistet ist.